Costa Rica

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Wieder einmal ohne Geld, aber mit ein wenig mehr Erfahrung erreichten wir dieses Land, wo alles “Pura Vida” (pures Leben) ist! Dies ist der typische Begrüßungs – oder Abschiedsspruch oder Kommentar eines Ticos (Einwohner Costa Ricas) bei jeglicher Konversation! Und Costa Rica ist wirklich Pura Vida. Hier ließen wir uns von der Schönheit der Natur, den prachtvollen Strände und Nationalparks verzaubern, aber dennoch mussten wir uns darauf konzentrieren irgendwie Geld zu verdienen und zu sparen, um irgendwann weiterreisen zu können.

Auch hier mussten wir alte Denkstrukturen zurücklassen und Flexibilität beweisen. Wir machten ein Geschäft mit einer Pizzeria in Puerto Viejo an der Karibikküste Costa Ricas und verkauften ihre Pizza pro Stück am Strand. Nach nun bereits einigen Monaten in Lateinamerika wussten wir wie wichtig es ist unabhängig zu arbeiten und uns nicht den Arbeits- und Lohnbedingungen dieses Kontinents anzupassen. Dies gelang uns mit Erfolg und so konnten wir im teuersten Land Mittel- und Südamerikas (Costa Rica ist teurer als Deutschland) relativ schnell Geld sparen (allerdings mit ganz schön viel Disziplin).

Die Pizza war unglaublich gut und unsere Kunden waren glücklich, wenn sie uns mit dem Blech in der Hand am Strand erspähten. Im Anschluss reisten wir an die Pazifiküste nach Uvita, weil Maria Wale sehen wollte und arbeiteten dort in einem Hostel, wo wir nicht nur babysitteten und Wartungsarbeiten erledigten, sondern auch für die Hotelgäste kochten. Unseren Rekord erzielten wir mit einer Linsensuppe, die uns 60$ Gewinn einbrachte (typischer Tageslohn: 16$).

Ort: Costa Rica
Datum: 01 Feb-2014
Eindrücke & Gefühle: Pura Vida, Karibik, Traumhafte Strände, Bob Marley und Pizza